Wie alles begann …

Robert, mein Bruder, fährt seit Jahren auf Binnengewässern quer durch Europa. Dabei hat er uns viel zu erzählen gewusst und Fotos gezeigt, die bei uns das Fernweh weckten. Er hat seit einigen Jahren ein eigenes Schiff, eine Linssen mit dem Namen „Highlander“.

Diese Berichte und seine Fotos führten dazu, dass ich seit 2018 im Internet nach gut erhaltenen Schiffen suchte. Sie sollten zudem in etwa unseren Vorstellungen entsprechen. Ich habe einige gesehen, aber mich noch für keines richtig entscheiden können.


Trouvaille in den Niederlanden

Dann kam im Herbst 2019 der Anruf von meinem Bruder Robert aus Wessem: Erwin Schuller, der Besitzer einer Schiffswerft in Maasbracht, hatte eine Linssen erworben und für sich total renoviert. Der Schiffsrumpf erhielt einen komplett neuen Anstrich (Original-Farben von Linssen), das Oberschiff wurde komplett neu gestrichen, das Deck abgeschliffen und die Fugen neu abgedichtet, der Motor komplett auseinandergenommen und revidiert, neue Kolben, neue Nockenwelle, neue Schläuche, neue Zündspulen und Ventile eingesetzt. Das Resultat macht seinem Meister alle Ehre: Die Joy präsentiert sich beinahe so, wie wenn sie neu vom Stapel laufen würde.

Hier wird noch gearbeitet: Erwin Schuller und seine Crew haben ihr ganzes Wissen und Können in den Refit der Joy gesteckt! Das bestätigte auch der Versicherungsexperte, der das Schiff 2022 neu bewertete: Er sehe viele renovierte Schiffe, aber ein so fachmännisch restauriertes sehe er selten.

Entgegen seiner ursprünglichen Absicht wollte Erwin Schuller die Yacht nun doch verkaufen. Die Gelegenheit, so meinte Robert. Und Brigitte und ich fuhren hin und waren restlos begeistert: Es war genau die Art von Schiff, die wir uns vorgestellt hatten. Und so kam es, dass wir im Oktober 2019 zum Eigner der Joy wurden und Euch deshalb „Willkommen an Bord“ heissen dürfen.


Willkommen an Bord

Wir hoffen, dass Euch unsere Berichte gefallen und freuen uns, wenn ihr uns einmal auf dem Schiff besucht. Hier könnt ihre euer Interesse anmelden. Schiff ahoi!

Andreas und Brigitte Moser


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