Am Morgen zeigte uns Ernst von der Blue Point einen Schiffsartikel-Laden in Elburg. Ich kaufte dort noch zwei ANWB Wateratlas mit übersichtlichen Karten, einen über Friesland und einen über die Staande Mastroute. Letzterer zeigt Routen, auf denen auch Segelschiffe segeln können, ohne den Mast runterlegen zu müssen. Das ist auch für uns interessant, weil unser Schiff mit Mast 5.90 m hoch ist.



Vor Harderwijk fuhren wir über eine Wasserbrücke. Das Wasser führt dort über eine Strasse und wir sahen die Autos unter uns vorbei rauschen. Ein eigenartiges Gefühl, wohl aber auch für die Autofahrer, die plötzlich ein Schiff über sie weg fahren sehen.


Heute hat Monika Ineichen Geburtstag und sie lud uns zu einem Apéro ein. Anschliessend gingen wir einkaufen, bunkerten verschiedene Vorräte und nahmen ein kurzes Mittagessen ein. Nachher sattelten wir unsere Fahrräder erneut und probierten die von Ramona empfohlene App Fietsknoop. Damit kann man eine Route planen, anhand eines Fahrradnetzes, das mit Wegpunkten gekennzeichnet ist und erlaubt, jederzeit seine Route abfahren zu können. Zudem spricht die App, indem sie beispielsweise den nächsten Knotenpunkt ankündet und beim Knotenpunkt sagt, welches der nächste sein wird. Damit kann man fahren, ohne die Karte auf dem Bildschirm studieren zu müssen. Verlässt man die Route, fragt die App sehr freundlich, ob man sicher sei die Route verlassen zu wollen.

Am Abend gab’s Rösti und mit dem runden Teller von Robert gelang mir das Wenden einwandfrei.
Harderwijk ist ein wunderschönes Städtchen und hat sogar eine Beachbar mit einem tollen Sandstrand. Dort tranken wir etwas und bestellten die in den Niederlanden sehr bekannten Bitterballen.
