Heute haben wir bereits um halb neun die Leinen losgelegt. Wir wollten unbedingt vor dem „Frechdachs“ losfahren, was wir denn auch problemlos schafften. Das Wetter war durchzogen, mal schien die Sonne, dann regnete es um bald darauf wieder durch die Sonne abgelöst zu werden.

Unterwegs bestaunten wir wiederum die Industrieanlagen, die aus vielen Förderbändern, Rohrleitungen, Silos usw. bestand. Solche Anlagen zu entwerfen und dann über Jahre am Laufen zu lassen, das ist schon tolle Ingenieurkunst.
Auf dem zweiten Bild wird gerade ein Schuber entladen.
Schliesslich erreichten wir wiederum den Stadthafen von Liège. Es hatte noch genügend Anlegeplätze frei, die sich erst gegen Abend füllten.
Wir besuchten dann noch das Aquarium der Universität Liège, das tolle Tanks mit vielen exotischen Fischen zeigt. Im ersten Stock gibt es Sammlungen von Tierpräparaten zu sehen. Die in Alkohol eingelegten Tiere verbleichen und zeigen nicht mehr ihre natürliche Farbe. Bei den Weichtieren wie etwa Quallen ist Alkohol keine gute Methode, um Präparate zu erstellen. So wurde von der Universität Liège eine einzigartige Glassammlung solcher Tiere in Auftrag gegeben. Diese Exponate sind teilweise noch erhalten und sind in der Ausstellung der Universität zugänglich.

Offenbar ist diese Treppe der ideale Trainingsort für viele Leute aus der Stadt. Eine Dame erzählte, sie habe die Treppe heute 9-mal gemacht und vermutlich ein Trainer einer Fussballmannschaft ermunterte seine zwei Schützlinge, diese Treppe noch mehr zu benutzen, um die Fitness zu steigern.


Nach dem Essen kam ein Solothurner Ehepaar vorbei, welches mit ihrer Linssen ebenfalls im Hafen angelegt hatte. Wir hatten uns schon einmal getroffen, nämlich in der Schleuse Belfeld. Damals hatten sie mit Robert, der mit seiner Highlander direkt vor ihnen lag, während dem Schleusen einen Schwatz abgehalten. Wir lagen zu weit weg, aber heute klappte es mit uns. Sie werden nach Frankreich und Luxemburg weiterfahren und kamen von Maastricht. Wir werden gerade die andere Richtung einschlagen.


