Heute hatten wir eine länger Strecke geplant, weshalb wir bereits um viertel vor acht Uhr ablegten. Wir fuhren zuerst übers Gooimeer bergwärts. Das Wetter war nicht so einladend, etwas Nebel versperrte teilweise die Sicht. Das Gooimeer ist an vielen Orten seicht, weshalb die Fahrrinne über weite Strecken mit Tonnen gekennzeichnet ist. 
Nebel mahnt zur Vorsicht
Wegen dem Nebel sahen wir manchmal die nächsten Tonnen nicht mehr. Da half unsere App Waterkaarten, damit konnten wir die Kursrichtung zur nächsten Tonne ablesen und bald kamen sie auch in Sicht.

Zügeln in den Niederlanden
Ich finde das Zügeln so sehr praktisch, weil keiner was einpacken muss. Alles bleibt in den Schränken und muss am neuen Ort nicht neu eingeräumt werden. Diese Art von Zügeln unterbindet allerdings die Chance, sich vorher vor Unnötigem zu trennen.

Rettungsboot zum Sportboot umfunktioniert
Immerhin entsprach der Anstrich den vermutlich niederländischen Besitzern: Oranje1.
Nach 7 Stunden erreichten wir nach 62.1 km den Havenkantoor Elburg um 15:00 Uhr. Es war schon ein wenig spät, deshalb nurmehr einen freien Platz. 
Highlander und die Joy in Elburg
Fast verzweifelt sind wir beim Automaten, über den man die das Anlegen bezahlen sollte. Leider klappte das mit keiner der sechs verschiedenen Karten, die wir ausprobierten. Zum Glück erlöste uns dann der Hafenmeister: Wir konnten unseren Obolus direkt und in bar bei ihm entrichten.
1 Orange ist die Nationalfarbe des Landes, obwohl sie in den offiziellen Farben der Landesflagge (rot-weiß-blau) gar nicht vorkommt. Das Königshaus der Niederlande stammt aus Oranien-Nassau und dessen Farbe ist orange.
