
Der Stock Margeriten von Marie-Therese begleitet uns jetzt schon, seit wir auf dem Schiff sind und erfreut sich bester Gesundheit.

Bald erreichten wir die Neue Schleuse Bollingerfähr. Bereits kurze Zeit später konnten wir schleusen.
Nach eine Weile später verliessen wir die Ems und bogen in den berühmten Küstenkanal ein, der uns nach Oldenburg bringen wird. Es sollte die radikalste Kurve bleiben an diesem Tag: Der Küstenkanal ist mehrheitlich gerade, abgesehen von ein paar langgezogenen Kurven.
Der Kanal wird links und rechts von Bäumen umsäumt. Ab und zu sahen wir durch die Bäume prachtvolle Liegenschaften mit intensiven Blumenbüschen.

Unterwegs färbte sich das grüne Wasser immer bräunlicher, ähnlich dem Schwarzwasser in den Niederlanden. Ich vermute, dass das Wasser hier ebenfalls durch den Torf morastig braun eingefärbt wird.



Schliesslich legten wir vor der Schleuse kurz vor Oldenburg an einem für Flusskreuzfahrtschiffe reservierten Platz an. Derjenige für Sportboote war durch ein Arbeitsschiff besetzt. Wir machten uns etwas Sorge, weil unterhalb der Schleuse beginnt wieder Gezeitengewässer und es herrschte gerade Ebbe. Dann sahen wir, dass sich ein Twerenbold-Schiff, die Excelsior Pearl, der Schleuse näherte und bergwärts schleuste. Wenn die das kann, besteht für uns kein Grund zur Sorge, zumal die Flut wieder eingesetzt hatte.
Am Anlegeplatz hatte sich eine Menge organischer Müll angesammelt. Damit ich den nicht in das Bugstrahlruder kriege, hatte uns Brigitte mit dem Besen vom Anlegeplatz seitwärts abgestossen. Das hat bestens funktioniert!
Schliesslich fuhren wir in einen der zwei Sportboothäfen von Oldenburg ein und machten am Steg fest. Die Uhr zeigte 18:04 Uhr, wir waren also auf die Minute 10 Stunden unterwegs.




