Am nächsten Morgen widmeten wir uns ausgeruht und aufgefrischt dem Frühstück. Entgegen den Google-Einträgen war das Bistro geschlossen, in dem wir am Abend vorher noch einen Schlummertrunk zu uns nahmen. Die Besitzerin begrüsste unsere Damen mit einem „Bonjour, mes princesses!“ worauf Brigitte schlagfertig antwortete „Bonjour, ma reine!“. Dafür hatte sie standesgemäss Küsschen auf die Wangen erhalten. Es war sehr amusant.
Während der Nacht hat uns geistlicher Beistand beschützt und so konnten wir unser Nachreisen zur Gruppe befreit antreten.
Bei schönem Wetter ging es los und wir kamen gut voran. Anders als die Gruppe gestern, mussten wir weniger Kilometer zurücklegen, um im Hafen von Seneffe festzumachen.
Die anderen waren noch nicht zurück:
Ein Teil der Gruppe fuhr mit dem Zug nach Bruxelles, ein Teil versammelte sich auf dem Schiff von Paul und befuhr das Schiffshebewerk Strépy-Thieu und ein Schiff fuhr zuerst Richtung Bruxelles, um den Schräglift bei Ronquières zu benutzen, und anschliessend Richtung Thieu.
Deshalb fand ich vor dem Apéro genug Zeit, um noch etwas den Schiffsrumpf zu putzen.
Am Vorabend hatten wir noch einen kleinen Wettbewerb veranstaltet, der nach dem Unterschied auf den beiden Bildern aus Charleroi fragte.
Findet ihr den Unterschied? Der magische Radierer von Google leistete gute Arbeit.
Paul und Silvia haben zuerst geantwortet und am Abend beim Apéro verteilte Lilian die entsprechenden Preise.
Bericht von Sigfried Sommerhalder, Skipper der Passion
Mit guter Vorahnung und motiviert betreffend eher schönem Wetter ging es um 08.03 Uhr ab mit allen 8 Booten auf den längsten Routenabschnitt auf dem Fluss „Sambre“ in Richtung der grossen belgischen Stadt Charleroi.
Geplant war, eine Fahrstrecke von ca. 48 km in ungefähr 8 Stunden über 7 Schleusen und unzähligen Brücken zu schaffen.
Jedoch, das Wetter versprach nicht etwa Lockeres bis Wechselhaft bis Sonniges, sondern bis ca. 14.00 Uhr konstant trübe Aussicht. Auch der Start in die anspruchsvollere Reise gelang nicht auf Anhieb mit einer beginnenden Verzögerung bzw. Wartezeit vor der ersten von sieben Schleusen mit Begegnungen von diversen Berufsschiffen. Dieses Szenario wiederholte sich teilweise erstreckt über den Tag verteilt noch weiter.
Eine weitere Herausforderung ergab sich noch für gewisse Bootsteams, weil der Trinkwasserbunker trocken zu laufen drohte. So musste darauf gehofft werden, bei den Schleusen dieses Bedürfnis noch abzudecken zu können. Aber, auch hier scheiterten die ersten Versuche, weil die belgische Wasser-Infrastruktur für diesen Service technisch nicht bereit war. Erst in der zweitletzten Schleuse floss endlich das Trinkwasser.
Bei der Ausfahrt aus der Schleuse Nr. 4 bei Marcinelle hielt die Taranaki für Andreas und Brigitte eine Überraschung bereit, indem überraschend ein vermeintlicher Leistungsabfall, aber eigentlich der Ausfall des Aussensteuerstandes zu verzeichnen war. Der Bootsmechaniker aus Maasbracht musste eilig bestellt werden, weshalb sich die TARANAKI für den Rest des Tages ausklinkte. Der Rest der Gruppe versuchte in zügigem Tempo den Rückstand etwas aufzuholen.
Peter Suter gab in der Mitte des Tages seine Befürchtung kund, dass es zeitlich wohl nicht reiche, den Hafen von Seneffe in vernünftiger Zeit zu erreichen und deshalb eine Planänderung die Übernachtung im Grünen im Raum Gosselies vorsehe. Die etwas später über Funk demokratisch durchgeführt Umfrage, wer denn wohl trotzdem lieber direkt nach Seneffe fahren würde, erbrachte eine überwiegende Mehrheit.
Folglich erreichten wir die abwechselnde Reise, dafür aber ab Mitte Nachmittag durch wunderschönes Herbstwetter begleitet, die Marina bei Seneffe um 18.15 Uhr nach total 10.15 Stunden. Eine schöne, entschleunigende Fahrt um die grünen Windungen des aber leider müllbelasteten „Canal Bruxelles Charleroi“ vermischt mit dem algenschlammartigen Seemannshandwerk in all den „parfümiert riechenden“ Schleusen.
Der Abschluss des Tages mit einem vereinten Gruppenapéro im Ankunftshafen um 19.00 Uhr löste die allerletzten allenfalls noch vorhandenen Anspannungen der heutigen farbigen Bootsfahrt.
Ergänzung von Andreas
Unsere Reise wurde durch einen Zwischenfall unterbrochen. Als ich aus der Schleuse ausfahren wollte, gelang das nurmehr im Klick und wir fuhren im Schneckentempo ans Ufer und Brigitte machte die Taranaki fest. Aufgrund des Verhaltens des Gashebels vermutete ich, das mit dem Kabel etwas nicht stimmte. Ich öffnete die Bodenplatte zum Maschinenraum, zog am Kabel und merkte sofort, dass das Kabel nicht mehr mit dem Aussensteuerstand verbunden war.
Glücklicherweise konnten wir noch mit dem Innensteuerstand fahren. Das dort installierte Steuerrad reagiert komplett anders, als im Aussensteuerstand. Zudem ist die Sicht dort auf alle Seiten ziemlich eingeschränkt. Wir beschlossen deshalb, mit der Gruppe bis Charleroi mitzufahren, dort an einem Anleger festzumachen und unsere Werft anzurufen.
Erwin Schuller versprach, noch gleichentags nach Charleroi zu fahren und uns das Gaskabel zum Aussensteuerstand auszuwechseln. Das geschah dann auch und wir sind Erwin dankbar, dass er diesen Weg auf sich nahm und uns damit prompt aus der Patsche half.
Der Anleger ist etwas abgelegen in einem Quartier, das über keine sonstige Infrastruktur verfügt. Brigitte entdeckte zudem Ratten, weshalb wir streng darauf achteten, ihnen keinen Grund zu geben, an Bord zu kommen. Ein gelungenes Nachtessen und die Recherche, die eine Frühstücksmöglichkeit mit Toilette ergab, liess uns friedlich einschlafen.
Nach dem wir die Ankerbatterie mit der Starter Batterie getauscht hatten, lief Babar wie ein Örgeli. Pünktlich um 10:00 Uhr konnten alle Motoren gestartet werden.
Frisch geduscht aber ohne Bordwasser zu tanken geht es los. Nach einer kurzen Fahrt durch das Städtchen Namur kam die erste Schleuse, Ecluse Salzinne.11:45 Uhr kommen wir bei der Schleuse Floriffoux an.
Die Ereignis Schleuse. Aus den 15 Minuten Wartezeit wurden 30 Minuten, weil ein Frachtschiff mit einer Breite von 11.50 M aus der 12 m Breiten Schleuse ausfährt. Somit gings im Schneckentempo aus der Schleuse.
In der Schleuse mit Springbrunnen versuchte die Taranaki die Passion zu küssen, ging aber noch mal gut. Dann gab es keine Weiteren Vorkommnisse. Das Dorf Sambreville hat sich nicht als besonders attraktiv erwiesen.
Nach dem alle angelegt haben, gab es den obligaten Apéro, der heute von der Passion spendiert wurde (feines Speckbrot, vielen Dank). Anschliessend verschwanden alle in ihre Kombüsen, um ihre Abendmahle zuzubereiten. Wir hoffen mal, dass die Eisenbahn in der nähe nicht die ganze Nacht fährt. Wir müssen schnell schlafen, da es um 8:00 Uhr wieder losgeht.
Für die Roi de Babar René
Hier noch etwas in eigener Sache: Leider ist der Fluss teilweise stark verschmutzt. Wir appellieren an alle Skipper, dafür zu sorgen, dass beim Einkaufen weniger Plastik verwendet wird und dass keine Abfälle in Gewässer gelangen.
Bericht von Hans-Jörg Strasser, Skipper der Katharina
Pünktlich um 9:00 Uhr (genau wie ein Schweizer Uhrwerk) starten 8 Schleusenverein-Schiffe ihre Dieselmotoren. Langsam und vorsichtig fahren alle Teilnehmer aus der engen Hafenausfahrt und machen den zwei heranfahrenden Frachtschiffen Platz.
Anfänglich ist der Himmel nur bedeckt, doch nach kurzer Zeit kommt Nieselregen aus den Wolken. Gegen zehn Uhr schafft es auch die Sonne, die Wolken zu vertreiben und strahlt auf die Schiffe. Die Fahrt führt vorbei an zahlreichen Industriebauten. Um 10:35 erreichen wir alle zusammen die «Ecluse d’Andenne-Seiles», mit einer Länge von 200 m und einem Hub von 5.25 m. Zuerst fährt die «Atlas», ein Schubverband ein. Danach alle Schiffe des schleusenverein.ch. Nach etwa einer halben Stunde sind wir oben und die Schiffe fahren aus.
Die Roi de Babar kann den Motor nicht mehr starten. Die Rina Blue hängt den Havaristen an und beide fahren gemeinsam aus der Schleuse. Am Ende des Schleusen Vorhafens wird die Roi de Babar an den Pollern festgemacht. Fünf Schiffe der Gruppe fahren weiter.
Die Passion und Rina Blue versuchen den Havaristen wieder auf die «Füsse» zu bringen. Mit dem Ladegerät der Passion kann leider nicht geholfen werden, weshalb auch Siegfried und Helen die Fahrt fortsetzen. Die Ursache der Panne ist eine defekte Starterbatterie.
Auf der «Katharina» hat Bäni seine allererste Schleuse allein gefahren (super). Am Abend lassen wir den Korken einer guten Flasche Wein knallen. In die zweite Schleuse, «Ecluse de Grands-Malades» kann die Fünfergruppe direkt einfahren.
Kurz nach 13:30 erreicht die Gruppe das Tagesziel, Namur. Die Passion kommt gegen 14:30 in Namur an und über Funk erfahren wir, dass auch die Roi de Babar wieder flott ist und die Fahrt zusammen mit der Rina Blue fortsetzt. «Peter Mac -Gyver» hat ein «Improvisiertes Überbrückungskabel» gebastelt, so dass die Roi Babar wieder starten konnte.
Immer wieder gehen kurze Regenschauer nieder, unterbrochen durch blauen Himmel und Sonnenschein. Die Besatzung der Katharina macht sich auf den Weg zur grössten Europäische Zitadelle. Nach einem Fussmarsch von 20 Minuten erreichten wir die Zitadelle, mit wunderbarer Aussicht über Namur. Nach einer Erfrischung geht es zurück mit der Seilbahn zum Apero um 18:00 Uhr. Einige Interessante Diskussionen und zwei Stunden später gibt es noch ein feines Nachtessen und danach einen «Schlumi».
Bei Sonnenklar um 9:00 Uhr früh
starten 8 Schiffe, die Crew dabei im Nu Vierundzwanzig Seelen vereint auf dem Fluss
ein Tag voller Freude, ein Maritimer Genuss
Vorbei am Kongress Hotel, die Brücke so fein
Pont de Fragnee grüsst im Sonnenschein
Dann Ivor-Ramet die Schleuse so weit
4.45 Meter Hub, wir nehmen uns Zeit
An der Mauer fest ein stiller Moment
Helena II frühstückt der Morgen brennt
Dann weiter Ecluse d’Ampsin-Neuville naht
Zwei Frachter entgegen – wir geben gut acht.
In Huy die Einfahrt ein wenig eng
doch jeder fand Platz, das ist ein Geschenk
Apero beim Schiff Babar, mit Infos garniert
die Stimmung entspannt, kein Boot verliert
Zum Abend getrennt, doch im Geiste vereint
das Restaurant zu, doch keiner weint.
Dank Peter und Andreas Organisation pur
ein Törn wie ein Traum – wir sagen Chapeau nur
Nun gute Nacht, der Tag war ein Fest
im Herzen die Fahrt, im Hafen der Rest
die Crew der Helena II
Epilog
Der Royal Yacht Club de Huy Port des Statte macht seinem Namen alle Ehre. Die Einrichtungen sind einwandfrei, die Registrierung erfolgt neu über ein Tablet in der Capitainerie, einem neuen System, das eben erst eingerichtet wurde. Sobald man einmal registriert ist, erfolgt eine spätere Anmeldung sehr einfach und schnell. Die Hafenmeisterin und ihre Crew sind sehr freundlich und zuvorkommend. Der kleine Hafen kann nur empfohlen werden.
Logbuch-Eintrag der „Ile Flottante“ – Etappe nach Lüttich
Ursprünglich war der Startschuss für unsere heutige Etappe auf 09:00 Uhr angesetzt – alle hochmotiviert, voller Tatendrang und mit glänzenden Augen am Steg. Doch Kapitän Peter hatte ein Einsehen mit der Mannschaft und verordnete, angesichts der „weiten Reise“ nach Lüttich, eine Startverschiebung auf 10:00 Uhr. Eine weise Entscheidung: ausgeruht und bei bestem Sonnenschein machten wir uns pünktlich und in lockerer Reihenfolge auf den Weg.
Schon nach flotten 4,5 Kilometern bergauf erreichten wir um 10:50 Uhr die Schleusenanlage von Lanaye mit ihren vier mächtigen Kammern. Andreas übernahm die Anmeldung mit souveräner Sprachgewandtheit auf Französisch. Just in dem Moment, als ein Frachter talwärts Kammer 3 (Länge 136 m, Breite 16 m, Fallhöhe 13,65 m) verliess, durften wir direkt einfahren – ohne Wartezeit, wie es sich gehört.
Oben angekommen, setzten wir unseren Kurs auf dem Canal Albert fort. Der Weg nach Lüttich führt durch ein industriell geprägtes Tal – links und rechts säumen gewaltige Bauten das Ufer, stumme Zeugen vergangener und aktueller Wirtschaftskraft.
Bei Coronmeuse grüsste uns die monumentale Statue von König Albert I., errichtet 1939 zur Einweihung des Kanals und zu Ehren des kurz zuvor verstorbenen Monarchen.
Kurz darauf war es soweit: Wir erreichten das Zentrum von Lüttich. Nach dem Passieren der „Grande Poste“ und dem Universitäts-Aquarium näherten sich die ersten Boote gegen 13:15 Uhr der Kennedy-Brücke – und fuhren in den „Port des Yachts de Liège“ ein.
Bereits um 13:30 Uhr waren alle acht Boote vertäut, und um 13:45 trafen sich alle Crews zur kurzen „Lagebesprechung“ bei der „Rina Blue“.
Danach hiess es: Landgang – freie Erkundung in Lüttich!
Autor: Paul Hasler, Skipper der Ile Flottante (mit KI geschrieben)
Ergänzung Andreas
Bei der Einfahrt in den Hafen von Liège erkannte ich schon von weitem eine bekannte Silhouette. Aber seht selbst:
Die Capitainerie ist zwar technisch, aber personell nicht gerade auf dem neusten Stand. Der Fachkräftemangel machte sich auch hier bemerkbar, obschon das Büro mit zwei Personen gut dotiert war.
Alle bisher noch nicht registrierten Schiffe mussten ein Anmeldeformular ausfüllen, das dann der Mitarbeiter abtippte (mit zahlreichen Fehlern). Die Schiffe musste ich einzeln bezahlen. Das ganze Prozedere kann dauern, wie Brigitte jeweils zu sagen pflegt. Ich könnte da ein paar organisatorische Verbesserungen beisteuern, aber ich bin ja nicht mehr im Dienst …
Logbucheintrag von Peter Suter
(Doppelspurigkeiten kommen eben manchmal auch im schleusenverein.ch vor, aber höchst selten)
Von Trecht nach Lüttich – eine Fahrt zwischen Donner, Sonne und Industriecharme
Im Hafen von Trecht42 liegt eine eigentümliche Stille in der Luft – als wolle das nächtliche Gewitter nur beweisen, wie friedlich eine Nacht trotz Donner und Blitz sein kann. In unseren Kojen geschlafen wie auf Wolken, werden wir am Morgen vom Sonnenlicht geweckt, das sich golden über die Masten legt. Auf dem Steg herrscht geschäftiges Treiben: Fender werden vertäut, Leinen gelöst, Motoren brummen auf – es ist Abfahrt angesagt.
Wie an einer Perlenschnur reiht sich unsere Flotte auf der Maas auf. Acht Sportboote, bereit zur Fahrt „zu Berg“. Angeführt von der Taranaki, unserem Flaggschiff, geht’s in Richtung Schleuse Lanaye. Dort staunt der Schleusenwärter nicht schlecht, als er unsere Anfrage hört: „Acht Sportboote?!“ fragt er ungläubig nach. Doch nach dem Ausfahren eines mächtigen Frachtschiffs öffnet sich Schleuse Nummer Drei für uns, und wir machen unsere Boote an den Schwimmpollern fest – die übrigens tadellos funktionieren.
Oben angekommen, gleiten wir auf dem Albertkanal südwärts. Links und rechts säumen Industrieanlagen das Ufer – manche noch in Betrieb, andere längst vom Rost gezeichnet. Wir passieren eine bunte Armada alternativer Boote, festgemacht wie schwimmende Kunstwerke, Relikte aus einer anderen Zeit. Und gegenüber: Der einzige Leuchtturm im belgischen Binnenland, davor die Statue von König Albert I. – ein maritimer Gruss mitten im Landesinneren.
Lüttich naht. Schon bald tauchen wir ein in das urbane Labyrinth der Stadt, durchfahren Brücke um Brücke, während Berufsschiffer sich laut hupend einen Weg an uns vorbeibahnen. Dann endlich erreichen wir den „Port de Plaisance Liège“. Alle acht Boote finden einen Platz. Die Leinen sind fest, der Ankertrunk ist eingeschenkt – ein Moment kollektiver Zufriedenheit. Danach zerstreuen sich die Crews in alle Himmelsrichtungen, auf Entdeckungstour durch die Stadt.
Lüttich – die stolze Metropole an der Maas. Einst Hochburg der Schwerindustrie, heute ein kulturelles Kleinod mit mittelalterlichem Herz. Die romanische Stiftskirche St. Bartholomäus, das Grand-Curtius-Museum mit seinen archäologischen Schätzen und das ehrwürdige Opernhaus, das seit 1820 den Taktstock schwingt – hier verschmelzen Geschichte und Gegenwart zu einem spannenden Mosaik.
Und während die Sonne langsam über den Dächern der Stadt versinkt, schimmert das Wasser der Maas golden – ein perfekter Abschluss für einen erlebnisreichen Tag.
Auch hier hatte KI noch etwas die Finger im Spiel, ist ja schon fast eine Seuche.
Am Donnerstag holten wir mit dem Auto Liliane Bruggmann in Roermond am Bahnhof ab. Schon bald konnten wir sie auf der Taranaki willkommen heissen.
Am nächsten Tag und einer allseits gut durch geschlafenen Nacht gings zuerst nach Maasbracht zum Tanken. Die Anzeige zeigte unterhalb der Hälfte einen Wert an, der tiefer als 250 Liter sein musste. Ich konnte allerdings lediglich 185 Liter einfüllen, dann war der Tank voll. Das Team Schuller muss dann im Herbst einmal kontrollieren, weshalb die Anzeige so daneben liegt.
Am Nachmittag gab es noch einen Ausflug ins Designer Outlet in Roermond, wo alle Crew-Mitglieder der Taranaki etwas „kramen“ konnten. Am Abend punkt sechs Uhr hatte Peter Suter in Spaanjerd zu einem Briefing eingeladen. Den Teilnehmerinnen und Teilernehmer musste er eröffnen, dass die Tour nicht wie ursprünglich geplant durchgeführt werden kann. Zuerst meldete der Hafenmeister von Herentals, dass der Kanal zuwenig Wasser habe und wir den Kanal deshalb nicht befahren können.
Die zweite Planung von Peter sah vor, dass wir über Maastricht in den Albert-Kanal fahren und dort Richtung Lier und Klein Willebroek. Dort meldete das zuständige Schifffahrtsamt, dass auf dieser Strecke Sportboote nur zusammen mit Frachtern geschleust werden. Trotz Nachfrage von Peter blieb das Schifffahrtsamt in dieser Frage stur. Die Situation verschärfte sich, weil auch die Strecke nach Bruxelles dieser Auflage unterworfen wurde. Damit war auch der Törn nach Bruxelles vom Tisch, weil wir mit dem dortigen Standort und den Mietern unseres Vereins kein Risiko eingehen können.
„Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt!“ – Das dachte sich wohl auch Peter Suter, als er den ursprünglich geplanten Jubiläumstörn bereits zum dritten Mal neu aufrollen musste.
Die historischen Schiffshebewerke können wir wegen Renovationsarbeiten oder wegen Vorbereitungen dazu (eine provisorische Brücke mit zu niedriger Durchfahrtshöhe verhindert eine Durchfahrt) nicht befahren. Die in Spaanjerd am Vorabend versammelten Crew-Mitglieder lassen sich aber davon nicht unterkriegen.
So starteten die sechs Schiffe mit Peter, Helen, Doris, Hans-Jörg, Silvia, Astrid, Bernhard, Hans, Therese, Christine, Walter, Hans-Ruedi, Silvia, Martin, Daniel, René und Uli um ca. 09:15 Uhr in Spaanjerd. In Wessem stiessen wir dazu. Paul und Michael waren bereits in Maastricht und warteten dort auf uns.
Die Maasbracht-Schleuse auf Steuerbord wurde vorbereitet, so dass wir mit unseren sieben Sportbooten und vier weiteren in die imposante Kammer einfahren konnten. Dank der Schwimmpoller konnten wir rasch und mühelos die 11 Höhenmeter überwinden und ins Oberwasser einfahren. Damit waren wir auf dem Juliana-Kanal und fuhren Richtung Born.
Der Julianakanal (niederländische Schreibweise: Julianakanaal) ist eine künstlich angelegte Wasserstrasse in der niederländischen Provinz Limburg. Der rund 36 km lange Kanal verläuft zwischen Maasbracht in der Gemeinde Maasgouw und Limmel bei Maastricht praktisch parallel zu einem seit 1822 nicht mehr schiffbaren Teil der Maas der sogenannten Grenzmaas (heute auch Oude Maas genannt), er ist also ein sogenannter Seitenkanal.
Das Wetter war mal sonnig, dann wieder bewölkt, aber immer mit einem kräftigen Gegenwind. Wir kamen zügig voran und schon bald sahen wir die zweite Schleuse des heutigen Tages, jene von Born. Es gibt dort drei Schleusen. Die auf Steuerbord war einmal die Schleuse für Sportboote und kleinere Frachter. Sie wird aber seit Jahre repariert, weshalb die Backbord- und die Mittelschleuse zur Verfügung stehen. Schon von weitem war die Mittelschleuse auf grün geschaltet.
Wieder konnten wir mit insgesamt 11 Sportbooten dank Schwimmpollern die insgesamt 11.35 m bequem überwinden. Kurz nach der Ausfahrt aus der nun mit Wasser gefüllten Kammer wollte Martin mit der Crew der Le Roi Babar noch Lebensmittel und Getränke einkaufen gehen. Auf Backbord gab es einen Anlegesteg, von dem aus ein Jumbo einfach erreichbar war. Die anderen Schiffe des Törns fuhren weiter dem Ziel entgegen und Martin wollte uns nach dem Einkauf folgen.
Dieses Nachfahren verzögerte sich aber, weil die Crew in eine unvorsehbare Rettungsaktion verwickelt wurde. Die dauerte etwas länger, so dass sie erst beim Nachtessen in Maastricht eintraf.
Die sechs verbleibenden Schiffe erreichten den Jachthaven Treech42 um halb vier, wo wir von Paul und dem Hafenmeister aufs herzlichste empfangen wurden. Paul spendierte einen Apéro, wofür wir ihm auch an dieser Stelle herzlich danken.
Ein Teil der Törnmitglieder begab sich gegen halb sieben ins Hafenrestaurant, wo sie vorzüglich bewirtet wurden und wo auch niemand verdursten musste.
Inzwischen trafen auch die restlichen Teilnehmer unseres Jubiläumstörns ein. Bei interessanten Gesprächen wurden Bilder und Erlebnisse ausgetauscht.
Schliesslich meldete sich noch Petrus zu Wort und schickte ein paar Blitze mit begleitendem Donner hernieder. Wir liessen uns aber nicht beeindrucken und warten mal den morgigen Tag ab. Vielleicht gibt es wettermässig wieder ein déjà-vu wie heute morgen: Da regnete es gegen morgen intensiv, war dann aber tagsüber mehrheitlich freundlich.
Heimisch sind sie nicht, die schwarzen Schwäne. Schön und elegant sind sie trotzdem, wie sie mit ihrem Nachwuchs durch die Maas gleiten. Natur pur gibt es zu Hauf an der Maas.
Heute Morgen haben wir um Viertel nach Neun Uhr in Vereinshafen des WSV Venlo abgelegt. Gestern abend hat ein niederländisches Sportboot so dicht hinter uns angelegt, dass ich heute nie hätte ablegen können. Ich intervenierte beim Skipper, der meinte nur, ich könnte doch um in herum manöverieren. Ich verlangte, dass er sein Motorboot vorziehe, was er denn auch teilweise machte. Dabei hätte er mir das Leben noch einfacher gemacht, wenn er es noch fünf Meter weiter nach vorne gezogen hätte.
Ich manöverierte um in herum, musste aber mehrmals vor- und rückwärts fahren, damit ich es schaffte.
Aus dem Hafen heraus fuhren wir Richtung Venlo, da der Vereinshafen etwas ausserhalb liegt. Ich machte Brigitte noch auf ein Sportboot aufmerksam, das weitab der grünen Tonnen auf Steuerbord lag, ohne Anker und nirgendwo angebunden. Ich schätzte, dass der Skipper auf eine Sandbank aufgelaufen war und ohne Hilfe nicht mehr wegkam. Beim Näherkommen fragte ich, ob sie Hilfe bräuchten. Sie bejahten, aber ich konnte sie unmöglich herausziehen. Sie waren zu weit weg, als dass ich das mit einem Tau hätte bewerkstelligen können. Zudem wäre die Taranaki wohl zu schwach, um das Manöver erfolgreich abzuschliessen. Ich konnte auch nicht riskieren, selber im Sand stecken zu bleiben. Ich rief ihnen zu, sie sollten einen Abschleppservice beauftragen.
Bei der Schleuse Belfeld konnten wir direkt in die Kammer einfahren, wo bereits ein Sportboot wartete. Wir schleusten zügig bergwärts, denn im Oberwasser warteten vier Frachter und zwei Sportboote. Die konnten nicht alle auf einmal talwärts schleusen, waren aber sicher froh, wenn wir die Kammer speditiv frei machten.
Anschliessend fuhren wir bergwärts und trotz ansprechenden Tourenzahlen kam ich kaum auf 10 km / Std., was unserer normalen Reisegeschwindigkeit entspricht. Der Grund liegt in der Fliessgeschwindigkeit der Maas und dem hohen Wasserstand. Der lag über dem Durchschnitt, was sich dann auf unsere Taranaki auswirkte. Vor der Schleuse, wo wir vom Fluss geschützt sind, erreichten wir unverzüglich normale Reisegeschwindigkeit.
In der App Gewässerkarte waren die Schleusen Roermond und Linne mit einer Warnung versehen: Die Wartezeit auf eine Schleusung betrage maximal 2 Stunden. Wir machten uns auf etwas gefasst. Als ich die Schleuse Roermond anfunkte, bekam ich vom Schleusenwart die Antwort, er leere die Schleuse und dann könnten wir bergwärts schleusen. Die Ampel wechselte auf Rot-Grün und ich wartete die Einfahrt dümpelnd ab.
Wir passierten Roermond und erreichten bald den Schiffsbroker Schepenkring Krekelberg Nautic, der für den Verkauf der Highlander von Robert verantwortlich zeichnete. Zu unserer grossen Überraschung steht die Highlander prominent auf dem Areal der Werft. Wird er bereits wieder verkauft?
Bei der Linnen-Schleuse mussten wir etwas warten, weil ein Frachter bergwärts geschleust hatte. Ich meldete mich über Funk, bekam aber keine Antwort. Trotzdem sah ich, dass die hintere Halbschleuse geleert wurde und als die Ampel auf Grün wechselte, konnten wir einfahren. Am Rand waren zwei Voluntäre im Einsatz, die bei unerfahrenen Skippern zur Hand gehen und für einen reibungsloseren Betrieb sorgen. Die Ferienzeit beginnt am nächsten Wochenende und seit ein paar Jahren werden solche Einsätze durchgeführt. Sie haben sich sehr bewährt.
Einer der beiden sprach gut Deutsch und er fragte uns, woher wir kämen, welches unser Reiseziel sei und vieles mehr. Sehr aufmerksamer und kontaktfreudiger Junge, was uns sehr freute. Grosseltern mit zwei Kindern wollten dann auch noch Einiges wissen, wir gaben bereitwillig Auskunft.
Im Oberwasser warteten wir noch einen aus der Hehl-Schleuse fahrenden Frachter ab und fuhren endgültig Richtung Comfortparc in Wessem. Der Wind hatte aufgefrischt und wir legten mit Unterstützung der Nachbarn am Steg an und machten die Taranaki fest.
Nach 231.3 Motorstunden und rund 2’100 Kilometern wird unsere Taranaki die wohlverdiente Sommerpause geniessen. Gleichzeitig freuen wir uns auf den Jubiläumstörn mit dem schleusenverein.ch, wenn es wiederum heissen wird: Leinen los!
Wie erhalten Schiffsführer eigentlich ihre Transportaufträge? Heute erkläre ich einmal, wie der Frachtverkehr in den Niederlanden organisiert wird.
In den Niederlanden – einem der wichtigsten Logistik- und Hafenstandorte Europas – erhalten Schiffsfrachtführer (insbesondere Binnenschiffer) ihre Transportaufträge auf verschiedenen Wegen. Hier sind die wichtigsten Methoden:
1. Online-Frachtenbörsen und Plattformen (Beispiele der Binnenschifffahrt)
Die Binnenschifffahrt nutzt in den Niederlanden stark digitale Frachtenbörsen. Einige der bekanntesten Plattformen:
🚢 Bargelink
🚢 Nextlogic (speziell für Containerbinnenschifffahrt im Rotterdamer Hafen)
🚢 Portbase (Hafen-Logistiksystem)
Auf diesen Plattformen bieten Verlader, Spediteure oder andere Transportunternehmen Frachten an, die von Schiffseignern oder -betreibern gebucht werden können. Oft laufen diese Systeme in Echtzeit und ermöglichen schnelle Absprachen.
2. Speditionen und Makler (Schifffahrtsagenturen)
Viele Frachtaufträge werden über Schifffahrtsmakler oder Speditionen vermittelt, die auf die Binnenschifffahrt spezialisiert sind. Diese Vermittler arbeiten im Auftrag von Verladern oder Kunden und suchen passende Schiffe. Besonders bei Spezialfracht oder projektbasierten Transporten werden Makler beauftragt.
3. Direktkontakte und Stammkunden
Viele Binnenschiffer arbeiten auch auf direkter Basis mit bestimmten Verladern zusammen (zum Beispiel Chemieunternehmen, Agrarhändler oder Bauunternehmen) und fahren regelmässig für feste Kunden.
Diese Aufträge kommen meist per E-Mail, Telefon oder über eigene digitale Systeme zustande.
4. Hafeninterne Logistiksysteme (z.B. im Rotterdamer Hafen)
Im Hafen Rotterdam existiert mit Portbase und Nextlogic ein integriertes System zur Abwicklung von Binnenschiffsverkehren, insbesondere im Containerbereich. Über solche Plattformen können Liegeplätze, Zeitfenster und Transportaufträge koordiniert werden.
5. Branchen-Netzwerke und Kooperationen
In der niederländischen Binnenschifffahrt gibt es zahlreiche Kooperationen und Schifferverbände, die ebenfalls helfen, Transportaufträge zu vermitteln oder Fracht zu bündeln.
Zusatz: Technologische Entwicklungen
In den Niederlanden schreitet die Digitalisierung der Binnenschifffahrt schnell voran. Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Apps zur Auftragsvermittlung (ähnlich wie bei Uber Freight für Lkw) gewinnen zunehmend an Bedeutung.
Heute fuhren wir kurz nach 10:00 Uhr im Jachthaven t’Leuken los und durchquerten den durch ausgebaggerten Sand entstandenen neuen See. Es wird immer noch gebuddelt und das geht wohl noch länger so. Die Ausfahrt führt vorbei an Sandbänken, die extra angelegt wurden, um für die Vögel einzigartige Refugien zu schaffen. Und sie nehmen diese Unterstützung gerne an.
Ich konnte bei der Fahrt mehrere Flussseeschwalben beobachten, die ich hier noch nie gesehen habe. Das Vorkommen der Flussseeschwalbe beschränkt sich heute weitgehend auf die Küstenbereiche von Nord- und Ostsee, nachdem sie im 19. Jahrhundert auch im Binnenland entlang der grossen Flüsse weitverbreitet war. In Deutschland brütet die Art an Küsten, in Flussniederungen und an Binnengewässern, wobei sie zunehmend vom Menschen geschaffene Strukturen wie Nisthilfen und Inseln nutzt. Der Brutbestand liegt bei etwa 9.000–10.500 Paaren, was etwa 2–3 % des europäischen Gesamtbestands ausmacht. Zwei Drittel der Brutpaare leben im Wattenmeer, hauptsächlich in Niedersachsen und Schleswig-Holstein, während sich die Binnenlandvorkommen auf Nordostdeutschland und das Elbe-Havel-Gebiet konzentrieren; kleinere Kolonien gibt es zudem an Seen, Flüssen und auf Industrieflächen, auch in Bayern, wo sich die Bestände in den vergangenen Jahrzehnten erholt haben. Dennoch gilt die Flussseeschwalbe in Deutschland weiterhin als stark gefährdet und wird in der Roten Liste der Brutvögel in der Kategorie 2 geführt (Bild- und Textquelle: https://www.avi-fauna.info/regenpfeiferartige/seeschwalben/flussseeschwalbe/).
Unterwegs haben wir erneut eine „River Drone“ gesichtet. Das sind Schiffe, die teilautonomes Fahren ermöglichen.
Daneben gibt es auch Passagierschiffe, die aktive Ferien anbieten, wie die „Gandalf“, die sich auf Fahrradtouren entlang der Binnengewässer spezialisiert hat. Wir kreuzten sie kurz vor dem Hafen des WSV de Maas in Venlo.
Aber auch im Hafen zeigen sich wahre Kostbarkeiten. Hier hat ein Niederländer seinen Schlepper sensationell restauriert und ihm ein zweites Leben spendiert.
Dabei beachte man die schön herausmodellierten Details wie etwa die Bemalung des Ankers oder die tollen Messingteile auf Deck.
Das Wetter war etwas launisch: Mal zeigte sich die Sonne, dann wurde es richtig heiss, dann verschwand sie hinter dicken Wolken und bald regnete es wieder kurz. Beim letzten Schauer gab auch der mittlere Scheibenwischer wieder seinen Geist auf und war nicht mehr dazu zu bewegen, die Flasche zu verlassen!
Die Taranaki steht bereit für die Nachtruhe und wir sind es auch. Heute ist Samstag, die Ferienzeit naht und in den Niederlanden sind alle, die etwas Schiffbares ihr eigen nennen, mindestens am Wochenende auf dem Wasser. Und das Wochenende beginnt am Freitagmittag. So beschlossen wir, früh am Morgen weg zu fahren, weil sonst im Leukermeer die Passantenplätze besetzt sind. Wir legten deshalb um 8:26 Uhr ab und fuhren in Morgenstimmung weg vom Hafen des WSV De Kraaijenbergse Plassen. Der Hafen ist schön gelegen, die Leute dort sind sehr nett und die Infrastruktur ist erste Klasse.
Unterwegs waren nur wenige Frachter, die uns entgegen fuhren. Die Fähren waren emsig im Einsatz, wir mussten aber nirgends warten.
Wir näherten uns der Einfahrt zum Hafen des WSV Boxmeer, der in einem Arm der Oude Maas liegt, als ein Sportboot aus dem Hafen in die Maas fuhr. Es war nicht mehr weit zur Schleuse Sambeek und als wir sie erreichten, wurden wir überrascht: Das Signal zeigte Rot-Grün, was bedeutet, dass die Schleuse zum bergwärts schleusen bereit gemacht wurde.
Als wir näher kamen, wechselte es auf Grün und wir konnten in die Kammer einfahren, ohne dass wir uns hätten anmelden müssen. Wir schleusten in kurzer Zeit bergwärts.
Die Maas hat offenbar kein Wasserproblem. Der Wasserstand ist normal bis höher, als wir es oft erlebten. Brigitte konsultierte in der App Gewässerkarte die nächste Etappe, die auf mehrstündige Wartezeiten bei allen künftigen Schleusen hinweisen, die wir noch passieren müssen.
Wohl deshalb sind viele Frachter unterhalb und oberhalb der Schleuse Sambeek festgemacht.
Wir fuhren weiter Richtung Leukermeer. Die Einfahrt war zwar letztes Jahr verbreitert worden, aber die Fahrrinne ist immer noch ähnlich breit, wie früher auch. Zwar wurde in der App die Fahrrinne angepasst, die Karten würden demnächst folgen. Gemäss Karte fahren wir nämlich immer noch teilweise über Sandbänke. Aber die neue Route stimmt nicht mehr. Sie wurde erneut geändert.
Wir erreichten dann unseren Zielhafen und es hatte noch zwei Passantenplätze frei. Wir legten an und freuten uns, dass wir trotz anstehender Ferien und Wochende noch Platz gefunden haben.
Wir verwenden Cookies, um unsere Website und unseren Service zu optimieren.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.