
Wir starteten in Haybes kurz vor neun Uhr, da die Schleusen ihren Betrieb erst um 09:00 Uhr aufnehmen. Adrian brachte uns feines Gebäck aus der nahegelegenen Bäckerei. Am Morgen zogen leichte Nebel durch den Maastal, bei der Abfahrt schien sogar die Sonne. Aber nicht lange, meldete sich intensiver Regen. Brigitte hatte sogar Unwetterwarnungen mit mittlere Überschwemmungen gemeldet. Bei regulierten Flüssen werden die Wehre uns vor Unbill bewahren.

Links sieht man die dafür benutzten Stangen: Die blaue löst den Schleusenvorgang aus, die rote wäre für den Nothalt gedacht. Die Schleusen füllen sich unterschiedlich schnell mit Wasser. Wir haben kleine Scheusen erlebt, in denen das Wasser schnell von vorne einschoss, aber auch grosse haben den Vorgang beschleunigt abgewickelt. Dabei muss das Schiff mit aller Kraft gehalten werden.


Nachdem die Hafenmeisterin unsere Anmeldung entgegengenommen hatte, erhielten wir noch die speziellen Adapter zum Wasserbezug. Volle Wassertanks erhöhen die Unabhängigkeit, wer weiss, wie der Wasserbezug in später funktionieren wird.
Im Hotel Le Franco Belge haben wir sehr gut gegessen, bevor wir in unseren Schiffen den Schlaf der Gerechten absolvierten.
