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Schleusenverein

Maastricht – Wessem

Maastricht - Wessem

 

Ein sonniger Tag erwartet uns zur letzten Etappe des schleusenverein Jubiläums Törn 2025.

Auch die Letzte Nach war sehr kühl. Am Morgen geht die Sonne auf und emsiges Treiben ist auf dem Steg anzutreffen. Die Leinen und Stromkabel werden gegen 9:00 Uhr eingezogen und die Gruppe verlässt den Hafen Treech42 in Maasticht. Zuerst geht es noch ein Stück auf der Maas zu Tal, danach fahren wir auf dem Juliana Kanal. Bei der Kehrschleuse Limmel wird gearbeitet, so dass im Schritttempo die Baustelle passiert wird. Voraus fährt ein Frachtschiff welches nach der Baustelle schnell Fahrt aufnimmt. Unsere Gruppe zieht sich schon bald in die Länge, da der Roi de Babar nicht mit den Anderen schritthalten kann. Gemächlich geht es bis zur Schleuse Born, wo alle auf die Schleusung warten müssen. Es sind sehr viele Frachtschiffe unterwegs, wodurch auch Schleusungen verzögert werden. Eine Fahrstunde nach der Schleuse Born erreichen wir die Schleuse Maastricht und können nach kurzem Warten einfahren. In der 13.85 Meter hohen Schleuse gibt es nur Schwimmpoller auf der Backboard Seite, weshalb ein Schiff im Päckchen schleust. Nach der Schleuse steuern einige das Bunkerschiff an um den Treibstoff aufzufüllen. Die Fahrt zu unserem Ziel führt noch ein paar Kilometer auf der Mass zu Berg. Alle Schiffe sind nach dem Törn zurück. 

Damit ist der Törn 2025 des schleusenverein.ch beendet.
Vielen Dank an alle die zum guten gelingen der Reise beigetragen haben.

Île Flottante Taranaki

Katharina

Jules

Passion

Helena II

Le Roi Babar

Rina Blue

Danke an Monika Probst und Kurt Studer für die tollen Fotos unserer Schiffe!

Liège – Maastricht

Liège - Maastricht

 

Autor unbekannt

Die heutige Etappe starten wir nicht so früh, es sind heute nur 26 Kilometer und eine Schleuse.

Liège - MaastrichtNach dem Frühstück klären wir die Situation mit der Roi de Babar ab. Der Motor scheint wieder zu arbeiten, jedenfalls lief er heut schon fünf Minuten störungsfrei. Also starten alle zusammen die Fahrt der heutigen Etappe. Die Roi de Babar muss jedoch den Brennstofftank beim Bunkerboot in Liege auffüllen, Deshalb setzen sich die Babar und die Rina Blue von der Gruppe ab.

Liège - MaastrichtDie anderen Schiffe fahren zusammen weiter auf dem Albertkanal in Richtung Maastricht. Die Babar legt beim Bunkerschiff an und bekommt den nötigen Treibstoff. Danach wird auch der Dieseltank der Rina Blue noch gefüllt. Das Wetter ist auch heute, wie in den letzten Tagen sehr kühl, bedeckter Himmel aber zum Glück trocken. Nach ca. einer Stunde erreichen die Nachzügler die Schleuse Lanaye, wo gerade die Erste gruppe, der schleusenverein.ch Schiffe 13.50 Meter weiter unten ausfahren. Beide Schiffe können für die Schleusung die grosse Schleuse, zusammen mit vier Frachtschiffen, netzen.

Die Spitzengruppe hat gerade angelegt im Hafen des WSV Treech42, als die Nachzügler eintreffen. Das Apéro heute wird von Paul Hasel spendiert, vielen Dank dafür.Liège - Maastricht

Liège - MaastrichtEtwas in eigener Sache: Versprochen ist versprochen und so konnte Paul Hasler zum Abschluss noch einen Schlummertrunk auf der Taranaki geniessen. Gespiesen wurde der aus Erinnerungen vom letzten Jahr, als wir in Schottland einen wunderschönen Törn geniessen konnten.

Huy – Liège (Lüttich)

Huy - Liège (Lüttich)

Autor unbekannt

Die heutige Etappe führt uns von Huy nach Liège, eine Fahrt mit Überraschungen und am Abend das Kapitänsdinner. 

Wir starten pünktlich um 9:00 Uhr und verlassen den Hafen von Huy. Gestern konnten wir unser Apéro Riche am Grillplatz des Vereins durchführen und hat allen Teilnehmern gut gefallen. Jedes Schiff hat Aperospeisen vorbereitet, so dass eine bunte Auswahl an Speisen zur Verfügung standen.

Huy - Liège (Lüttich)Die Fahrt auf der Meuse verlief anfänglich bis zur ersten Schleuse sehr gut. Hier staut es aber bereits, da viel Frachtverkehr auf dem Wasser war.

Huy - Liège (Lüttich)Nach der Schleuse geht es weiter auf der Meuse zu Tal. Eine sehr schöne Strecke durch die felsige Schlucht des Tales. Auch bei der zweiten Schleuse wurden wir ausgebremst durch den Berufsverkehr. In zwei Gruppen mit 4 Schiffe konnten wir hinter den Frachtschiffen schleusen. Nach 1,5 Stunden waren alle durch. Nun sind es noch etwa acht Kilometer bis Liege.

Am Ufer festgemacht stand die Roi de Babar mit einer roten Flagge. Auf Nachfrage hören wir, dass dem Schiff der Sprit ausgegangen ist. An der Strassentankstelle gegenüber am Fluss wurden drei Kanister mit Diesel geholt. Trotzdem wollte die Babar nicht mehr arbeiten.

Huy - Liège (Lüttich)Im Päckchen mit der Rina Blue erreichen alle, nach 9 Stunden für die 34 Kilometer, den Hafen in Liege. Am Abend wurde das Kapitänsdinner, welches Andreas organisiert hat, abgehalten. Mit feinen Speisen wurden wir im nahen Restaurant am Fluss verwöhnt.

Eine Schnitzelbank von Paul Hasler durfte nicht fehlen.

Huy - Liège (Lüttich)

Huy - Liège (Lüttich)

Huy - Liège (Lüttich)

Zu später Stunden waren alle wieder auf den Schiffen. En Anstrengender Tag mit zufriedenen Teilnehmern geht zu Ende.

Huy - Liège (Lüttich)

Huy - Liège (Lüttich)

Namur – Huy

Namur - Huy

 

 

Autor unbekannt

Namur - HuyDie Heutige Etappe umfasst zwei Schleusen und eine Fahrt von 34 Kilometern. In Namur wurden die Wassertanks der Schiffe wieder aufgefüllt und die Batterien am Netz geladen.

Namur - HuyNach dem Frühstück starten wir auch heute um 9:00 Uhr. Gleichzeitig mit unseren Schiffen legen auch weitere Sportboote ab, fahren aber auf der Meuse zu Berg. Wir drehen zu Tal und erreichen bereits nach ca. 3 Kilometer die Schleuse Grand Malade. Nach einer kurzen Wartezeit können wir in die Schleuse einfahren. Die Schleusenwärterin weist uns an, im vorderen Teil der Schleuse festzumachen. Dadurch muss für uns nur eine Hälfte der Schleuse entleert werden, Wasser sparen! Auf der Meuse fahren wir im Konvoi weiter zu Tal.

Namur - Huy Namur - HuyEs sind heute, es ist Montag, wieder einige Beruf Schiffe unterwegs. Dadurch gibt es auch an der folgernden Schleuse für uns eine Wartezeit. Wir können zusammen mit einem Schubschiff die Schleuse nutze. Unten angelangt stehen schon wieder zwei Frachtschiffe bereit, um nach oben zu fahren.

Namur - HuyDieser Teil der Meuse ist sehr schön zu fahren. Gesäumt von grünen Wäldern und steilen Felswänden entlang der mäandernden Meuse ergibt eine schöne Stimmung.  Kurz vor 14:00 Uhr erreichen wir den Hafen von Huy und können dort unsere geplante Übernachtung machen.

Namur - Huy

 

Am

 

Abend gibt es einen «Apéro riche». Jede Crew bereitet etwas zu diesem Apéro zu. Wir lassen uns überraschen, wie das am Schluss herauskommt.

 

 

 

Namur - Huy

 

Sambreville – Namur

Sambreville - Namur

 

Autor unbekannt

Sambreville - NamurIn der Nacht hat es stark geregnet, so dass die Schiffe, wenigsten oben, vom Schmutz der Schleusen befreit wurden 

Die Strecke heute ist kurz, nur ca. 26 Kilometer.

Sambreville - NamurWir starten trotzdem um 9:00, damit wir unser Tagesziel, Namur zeitig erreichen. So haben wir noch Zeit, die Stadt und die „Citadelle“ zu erkunden. Bei der ersten Schleuse müssen wir etwas warten, da Gegenverkehr angesagt ist.

Sambreville - NamurHeute ist Sonntag, also sind mehrheitlich Sportboote unterwegs.

Nach vier Stunden haben wir die Strecke und alle drei Schleusen hinter uns gebracht. Kurz nach 13:00 Uhr sind alle Schiffe am Quai in Namur vertäut und die Crews spazieren ihren Zielen entgegen. Mit der Luftseilbahn kann man zur Citadelle hochfahren und hat von dort aus einen guten Überblick über die Stadt und die Flüsse. In der Stadt ist das Wallonien Fest im Gange, mit zahlreichen Plätzen wo Musick gespielt wird. Die Restaurants haben die Aussenflächen zu grossen Gartenrestaurants umgenutzt, um die vielen Gäste mit Speis und Trank zu verwöhnen. Am Abend treffen wir uns zum obligaten Apero bei den Schiffen.

Seneffe – Sambreville

Seneffe - Sambreville

 

 

Seneffe - SambrevilleVorbereitung der Taranaki: Prüfung der Strecke mit Waterkaarten, was zu einem kleinen Schrecken führte.

Ein Telefonanruf bei der Schleuse ergab, dass keine Einschränkungen bekannt seien. Peter Suter bestätigte später, auf seiner Navigationsapp seien ebenfalls keine Einschränkungen erkennbar gewesen.

Autor des Tourenberichts unbekannt

Seneffe - SambrevilleWir haben das Ziel des schleusenverein.ch Törn erreicht und treten heute die Rückreise an. Im Hafen von Seneffe sind wir gut versorgt und können die Ruhe geniessen.

Die Strecke nach Auvelais ist ca. 47 Kilometer lang und hat 7 Schleusen. Die Roi Babar startet bereits eine Stunde vor der offiziellen Abfahrt der Schiffe.

Seneffe - SambrevilleDie Geschwindigkeit von Babar liegt unterhalb von 10 km/h. Somit kann Zeit gutgemacht werden, damit wir unser Tagesziel nicht zu spät erreichen. Nach etwa 10 Kilometer liegt Babar bereits vor der ersten Schleuse heute und alle acht Schiffe des schleusenverein.ch können einfahren.

Seneffe - SambrevilleDie Schleusung geht von nun an immer zu Tal, was es für die Crews der Schiffe einfacher macht, die Schleuse zu passieren. Nach weiteren zwei Schleusen auf dem „Canal du Center“ erreichen wir Charleroi und damit die Sambre. Auch hier stehen die Schleusensignale bereits auf grün und wir passieren heute alle Schleusen im Schnellzugtempo. Bereits um 13:30 sind wir am „Halt Nautique“ in Auvalais und können im nahen Lidl unsere Vorräte ergänzen. Direkt beim Anleger ist die Eisenbahnbrücke, über die beim letzten Halt alle drei Minuten ein Zug gefahren ist.

Seneffe - SambrevilleHeute fährt kein einziger Zug, so dass wir eine ruhige Nacht haben.

Charleroi – Seneffe

Charleroi - Seneffe

 

Am nächsten Morgen widmeten wir uns ausgeruht und aufgefrischt dem Frühstück. Entgegen den Google-Einträgen war das Bistro geschlossen, in dem wir am Abend vorher noch einen Schlummertrunk zu uns nahmen. Die Besitzerin begrüsste unsere Damen mit einem „Bonjour, mes princesses!“ worauf Brigitte schlagfertig antwortete „Bonjour, ma reine!“. Dafür hatte sie standesgemäss Küsschen auf die Wangen erhalten. Es war sehr amusant.

Während der Nacht hat uns geistlicher Beistand beschützt und so konnten wir unser Nachreisen zur Gruppe befreit antreten.

Charleroi - SeneffeBei schönem Wetter ging es los und wir kamen gut voran. Anders als die Gruppe gestern, mussten wir weniger Kilometer zurücklegen, um im Hafen von Seneffe festzumachen.

Die anderen waren noch nicht zurück:

Ein Teil der Gruppe fuhr mit dem Zug nach Bruxelles, ein Teil versammelte sich auf dem Schiff von Paul und befuhr das Schiffshebewerk Strépy-Thieu und ein Schiff fuhr zuerst Richtung Bruxelles, um den Schräglift bei Ronquières zu benutzen, und anschliessend Richtung Thieu.

Charleroi - Seneffe

Charleroi - Seneffe

Charleroi - SeneffeDeshalb fand ich vor dem Apéro genug Zeit, um noch etwas den Schiffsrumpf zu putzen.

Am Vorabend hatten wir noch einen kleinen Wettbewerb veranstaltet, der nach dem Unterschied auf den beiden Bildern aus Charleroi fragte.

Charleroi - Seneffe Charleroi - Seneffe

Findet ihr den Unterschied? Der magische Radierer von Google leistete gute Arbeit.

Charleroi - SeneffePaul und Silvia haben zuerst geantwortet und am Abend beim Apéro verteilte Lilian die entsprechenden Preise.

Sambreville – (Charleroi) – Seneffe

Sambreville - (Charleroi) - Seneffe

Bericht von Sigfried Sommerhalder, Skipper der Passion

Sambreville - (Charleroi) - SeneffeMit guter Vorahnung und motiviert betreffend eher schönem Wetter ging es um 08.03 Uhr ab mit allen 8 Booten auf den längsten Routenabschnitt auf dem Fluss „Sambre“ in Richtung der grossen belgischen Stadt Charleroi. 

Geplant war, eine Fahrstrecke von ca. 48 km in ungefähr 8 Stunden über 7 Schleusen und unzähligen Brücken zu schaffen.

 Jedoch, das Wetter versprach nicht etwa Lockeres bis Wechselhaft bis Sonniges, sondern bis ca. 14.00 Uhr konstant trübe Aussicht. Auch der Start in die anspruchsvollere Reise gelang nicht auf Anhieb mit einer beginnenden Verzögerung bzw. Wartezeit vor der ersten von sieben Schleusen mit Begegnungen von diversen Berufsschiffen. Dieses Szenario wiederholte sich teilweise erstreckt über den Tag verteilt noch weiter.

Eine weitere Herausforderung ergab sich noch für gewisse Bootsteams, weil der Trinkwasserbunker trocken zu laufen drohte. So musste darauf gehofft werden, bei den Schleusen dieses Bedürfnis noch abzudecken zu können. Aber, auch hier scheiterten die ersten Versuche, weil die belgische Wasser-Infrastruktur für diesen Service technisch nicht bereit war. Erst in der zweitletzten Schleuse floss endlich das Trinkwasser.

Sambreville - (Charleroi) - SeneffeBei der Ausfahrt aus der Schleuse Nr. 4 bei Marcinelle hielt die Taranaki für Andreas und Brigitte eine Überraschung bereit, indem überraschend ein vermeintlicher Leistungsabfall, aber eigentlich der Ausfall des Aussensteuerstandes zu verzeichnen war.  Der Bootsmechaniker aus Maasbracht musste eilig bestellt werden, weshalb sich die   TARANAKI für den Rest des Tages ausklinkte. Der Rest der Gruppe versuchte in zügigem Tempo den Rückstand etwas aufzuholen.

Peter Suter gab in der Mitte des Tages seine Befürchtung kund, dass es zeitlich wohl nicht reiche, den Hafen von Seneffe in vernünftiger Zeit zu erreichen und deshalb eine Planänderung die Übernachtung im Grünen im Raum Gosselies vorsehe. Die etwas später über Funk demokratisch durchgeführt Umfrage, wer denn wohl trotzdem lieber direkt nach Seneffe fahren würde, erbrachte eine überwiegende Mehrheit.

Folglich erreichten wir die abwechselnde Reise, dafür aber ab Mitte Nachmittag durch wunderschönes Herbstwetter begleitet, die Marina bei Seneffe um 18.15 Uhr nach total 10.15 Stunden. Eine schöne, entschleunigende Fahrt um die grünen Windungen des aber leider müllbelasteten „Canal Bruxelles Charleroi“ vermischt mit dem algenschlammartigen Seemannshandwerk in all den „parfümiert riechenden“ Schleusen.

Der Abschluss des Tages mit einem vereinten Gruppenapéro im Ankunftshafen um 19.00 Uhr löste die allerletzten allenfalls noch vorhandenen Anspannungen der heutigen farbigen Bootsfahrt.

Ergänzung von Andreas

Sambreville - (Charleroi) - SeneffeUnsere Reise wurde durch einen Zwischenfall unterbrochen. Als ich aus der Schleuse ausfahren wollte, gelang das nurmehr im Klick und wir fuhren im Schneckentempo ans Ufer und Brigitte machte die Taranaki fest. Aufgrund des Verhaltens des Gashebels vermutete ich, das mit dem Kabel etwas nicht stimmte. Ich öffnete die Bodenplatte zum Maschinenraum, zog am Kabel und merkte sofort, dass das Kabel nicht mehr mit dem Aussensteuerstand verbunden war.

Sambreville - (Charleroi) - SeneffeGlücklicherweise konnten wir noch mit dem Innensteuerstand fahren. Das dort installierte Steuerrad reagiert komplett anders, als im Aussensteuerstand. Zudem ist die Sicht dort auf alle Seiten ziemlich eingeschränkt. Wir beschlossen deshalb, mit der Gruppe bis Charleroi mitzufahren, dort an einem Anleger festzumachen und unsere Werft anzurufen.

Sambreville - (Charleroi) - SeneffeErwin Schuller versprach, noch gleichentags nach Charleroi zu fahren und uns das Gaskabel zum Aussensteuerstand auszuwechseln. Das geschah dann auch und wir sind Erwin dankbar, dass er diesen Weg auf sich nahm und uns damit prompt aus der Patsche half.

Der Anleger ist etwas abgelegen in einem Quartier, das über keine sonstige Infrastruktur verfügt. Brigitte entdeckte zudem Ratten, weshalb wir streng darauf achteten, ihnen keinen Grund zu geben, an Bord zu kommen. Ein gelungenes Nachtessen und die Recherche, die eine Frühstücksmöglichkeit mit Toilette ergab, liess uns friedlich einschlafen.

Namur – Sambreville

 

Namur - Sambreville

Nach dem wir die Ankerbatterie mit der Starter Batterie getauscht hatten, lief Babar wie ein Örgeli. Pünktlich um 10:00 Uhr konnten alle Motoren gestartet werden. 

Frisch geduscht aber ohne Bordwasser zu tanken geht es los. Nach einer kurzen Fahrt durch das Städtchen Namur kam die erste Schleuse, Ecluse Salzinne.11:45 Uhr kommen wir bei der Schleuse Floriffoux an.

Namur - SambrevilleDie Ereignis Schleuse. Aus den 15 Minuten Wartezeit wurden 30 Minuten, weil ein Frachtschiff mit einer Breite von 11.50 M aus der 12 m Breiten Schleuse ausfährt. Somit gings im  Schneckentempo aus der Schleuse.

Namur - SambrevilleIn der Schleuse mit Springbrunnen versuchte die Taranaki die Passion zu küssen, ging aber noch mal gut. Dann gab es keine Weiteren Vorkommnisse. Das Dorf Sambreville hat sich nicht als besonders attraktiv erwiesen.

 Namur - SambrevilleNach dem alle angelegt haben, gab es den obligaten Apéro, der heute von der Passion spendiert wurde (feines Speckbrot, vielen Dank). Anschliessend verschwanden alle in ihre Kombüsen, um ihre Abendmahle zuzubereiten. Wir hoffen mal, dass die Eisenbahn in der nähe nicht die ganze Nacht fährt. Wir müssen schnell schlafen, da es um 8:00 Uhr wieder losgeht.

Für die Roi de Babar   René

Hier noch etwas inNamur - Sambreville eigener Sache: Leider ist der Fluss teilweise stark verschmutzt. Wir appellieren an alle Skipper, dafür zu sorgen, dass beim Einkaufen weniger Plastik verwendet wird und dass keine Abfälle in Gewässer gelangen.

Huy – Namur

 

Huy - Namur

Bericht von Hans-Jörg Strasser, Skipper der Katharina

Huy - NamurPünktlich um 9:00 Uhr (genau wie ein Schweizer Uhrwerk) starten 8 Schleusenverein-Schiffe ihre Dieselmotoren. Langsam und vorsichtig fahren alle Teilnehmer aus der engen Hafenausfahrt und machen den zwei heranfahrenden Frachtschiffen Platz.

Huy - NamurAnfänglich ist der Himmel nur bedeckt, doch nach kurzer Zeit kommt Nieselregen aus den Wolken. Gegen zehn Uhr schafft es auch die Sonne, die Wolken zu vertreiben und strahlt auf die Schiffe. Die Fahrt führt vorbei an zahlreichen Industriebauten. Um 10:35 erreichen wir alle zusammen die «Ecluse d’Andenne-Seiles», mit einer Länge von 200 m und einem Hub von 5.25 m. Zuerst fährt die «Atlas», ein Schubverband ein. Danach alle Schiffe des schleusenverein.ch. Nach etwa einer halben Stunde sind wir oben und die Schiffe fahren aus.

Huy - NamurDie Roi de Babar kann den Motor nicht mehr starten. Die Rina Blue hängt den Havaristen an und beide fahren gemeinsam aus der Schleuse. Am Ende des Schleusen Vorhafens wird die Roi de Babar an den Pollern festgemacht. Fünf Schiffe der Gruppe fahren weiter.

Huy - NamurDie Passion und Rina Blue versuchen den Havaristen wieder auf die «Füsse» zu bringen. Mit dem Ladegerät der Passion kann leider nicht geholfen werden, weshalb auch Siegfried und Helen die Fahrt fortsetzen. Die Ursache der Panne ist eine defekte Starterbatterie.  

Auf der «Katharina» hat Bäni seine allererste Schleuse allein gefahren (super). Am Abend lassen wir den Korken einer guten Flasche Wein knallen. In die zweite Schleuse, «Ecluse de Grands-Malades» kann die Fünfergruppe direkt einfahren.

Huy - NamurKurz nach 13:30 erreicht die Gruppe das Tagesziel, Namur. Die Passion kommt gegen 14:30 in Namur an und über Funk erfahren wir, dass auch die Roi de Babar wieder flott ist und die Fahrt zusammen mit der Rina Blue fortsetzt.  «Peter Mac -Gyver» hat ein «Improvisiertes Überbrückungskabel» gebastelt, so dass die Roi Babar wieder starten konnte.

Huy - NamurImmer wieder gehen kurze Regenschauer nieder, unterbrochen durch blauen Himmel und Sonnenschein. Die Besatzung der Katharina macht sich auf den Weg zur grössten Europäische Zitadelle. Nach einem Fussmarsch von 20 Minuten erreichten wir die Zitadelle, mit wunderbarer Aussicht über Namur. Nach einer Erfrischung geht es zurück mit der Seilbahn zum Apero um 18:00 Uhr. Einige Interessante Diskussionen und zwei Stunden später gibt es noch ein feines Nachtessen und danach einen «Schlumi».

Huy - Namur

Für die Katharins Hans-Jörg