preloader

Reisen mit der TARANAKI

Liège – Huy

 

Liège - HuyIn Liège zeigte sich wieder ein Prachtswetter. Um neun Uhr haben wir, die Linna und die Taranaki, abgelegt und sind gegen Huy aufgebrochen. Beim Ablegen machte Brigitte noch ein Foto vom Heck. Ein Rheinschiff-Kapitän hat mir mal gezeigt, wie das geht, damit das Heck schön am Steg anliegt.

Liège - HuyUnterwegs fuhren wir an den bekannten Industriezeugen vorbei, die vor lauter Rost wohl bald nicht mehr zu sehen sein werden.

Liège - HuyBald einmal begegneten wir der River Drone 2, ein Schiff, das vollgepackt mit Radar, Kameras und Sensoren von einer Zentrale aus ferngesteuert wird. In Belgien ist bereits seit ein paar Jahren erlaubt. Auf dem Schiff fährt niemand mehr mit.

Liège - HuyBeim Schleusen hatten wir Glück, so dass wir schon bald Huy erreichten. Im  Vordergrund sehen wir die Kathedrale und im Hintergrund auf dem Hügel das Fort von Huy. Es ist ein Mahnmal für nie vergessene Trauer und Zeugnis grosser Unmenschlichkeit.

Bald darauf bogen wir in den Hafen des Königlichen Yachtclubs ein. Im Carré machten wir fest.

Liège - HuyZu Fuss ging es dann zur Kabinenbahn, die seit etwa zwei Jahren wieder in Betrieb genommen wurde und fuhren hoch über das Fort bis zu Sarte. Wir wollten unbedingt die „Mauer von Huy“ nach unten spazieren. Die Steigungen sind beträchtlich und die Velorennfahrer kämpfen sich dort hoch, als ginge es eine normale Strasse hoch.

Im Restaurant des Yachtclubs haben wir fein dinniert und wurden von einem schönen Rosé unterstützt. Der Wirt meinte, er hätte auch Magnum-Flaschen.

Maastricht – Liège

Maastricht - Liège

 

Der Hafen Treech’42 hat die Preise gegenüber dem Vorjahr ziemlich stark erhöht: Die Übernachtung inkl. Elektrizität kostete neu € 35.45. Das ist etwa ein Drittel teurer, als letztes Jahr.

Heute fuhren wir um ca. 09:00 Uhr in Maastricht los. Gestern und in der Nacht war viel Frachtverkehr unterwegs und so hofften wir, dass wir bei Lannay rasch schleusen könnten. Die Hoffnung brauchte Geduld, weil wir rund eine Stunde warten mussten.

Doch dann kam doch noch ein Schubverband mit zwei Leichtern, so dass das Warten ein Ende hatte. Ihm folgten vier Sportboote, die Linna mit André und Brigitta und wir mit unserer Taranaki. Wir konnten für einmal am letzten Schwimmpoller fieren, sehr zur Freude von Brigitte.

Maastricht - LiègeDas Wetter war prächtig, aber sehr windig. Wir kamen gut voran und so landeten wir bald einmal im Stadthaven von Liège. Wir rechneten auch hier mit einer Preiserhöhung und waren dann über die Tarife mehr als überrascht. Hier zahlten wir lediglich € 11.51 (inklusive Elektrizität).

Maastricht - Liège
SAMSUNG CSC

Nachdem wir unseren Obulus entrichtet hatten, spazierten wir durch die Stadt und stiegen die berühmte Bueren-Berg-Treppe1 hinauf.

Auf dem Weg zurück zum Hafen mussten wir uns noch stärken, Bistros findet man in Liège genügend.

Maastricht - LiègeMir ist im Gegensatz zu früheren Besuchen aufgefallen, dass die Stadt wesentlich sauberer geworden ist. Die Baustellen in der Innenstadt sind abgeräumt. Liège zeigt sich von der besten Seite.

 

1 Die Montagne de Bueren, zu deutsch Bueren-Berg oder auch Bueren-Treppe, ist eine Treppe in der Altstadt von Lüttich. Sie führt bei einer Gesamtlänge von 260 Metern und einem Höhenunterschied von 67 Metern von der Altstadt zu den höher gelegenen Wohnvierteln und hat dabei je nach Abschnitt eine Steigung von 28 bis 30 Prozent. Mit insgesamt 374 Stufen ist die Montagne de Bueren, nach der Treppe zur Zitadelle von Dinant mit 34 Stufen mehr, die zweitgrößte Treppe Belgiens und gilt als eine Touristenattraktion der Stadt.

Die Treppe wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet, um Soldaten von der Lütticher Zitadelle, die wenige hundert Meter über dem Ende der Treppe liegt, einen schnellen Zugang zur Innenstadt zu ermöglichen. Die Treppe erhielt den Namen von Vincent de Bueren, der Lüttich bei einem Angriff des Herzogs von Burgund, Karl dem Kühnen, im 15. Jahrhundert verteidigte und würdigt die Leben von 600 Soldaten, die während des Kampfes getötet wurden.

Wessem – Maastricht

Wessem - Maastricht

 

Wessem - MaastrichtGestern haben wir unsere Freunde Brigitta Gwerder und André Keller in Swalmen besucht. Dort bestaunten wir bei einem Apéro das neue Kleid, eigentlich ein Deux-Pièce, der Linna. Unten hat sie einen neuen Anstrich erhalten, der neu auch das Schanzkleid1 in edlem Blau erstrahlen lässt. Oben hat sie eine grosszügige Bimini erhalten, was eher einem Wintergarten als einem Zelt auf der Heckterasse ähnelt. Es sieht sehr edel aus und ist handwerklich toll verarbeitet. Die Heckterasse kann so ganz anders genutzt werden und ist eine Augenweide für Eigner und Besucher.

Heute haben wir uns um 8:00 Uhr beim Tullemans in Maasbracht zum Bunkern verabredet. Für uns war das eine humane Startzeit, Brigitta und André mussten bereits um 06:30 Uhr starten. Wir konnten den Tank mit 279.88 Liter füllen und bezahlten den Liter mit € 2.2o. Das ist in Anbetracht der gegenwärtigen Verhältnisse ein guter Preis. Die Rechnung geht inkl. Zollgebühren an das Weisse Haus in Washington. Immer wenn ich an Trump seine Eskapaden denke, kommt mir der Song vom Gölä „I hätt no viu blöder ta“ in den Sinn. Denn heute vermute ich, dass dieser Song von Trump handelt.

Wessem - MaastrichtAndré und ich erreichten die Bunkerstation beinahe gleichzeitig. Als wir getankt hatten, fuhr ein Container-Frachter gemächlich auf die Schleuse Maasbracht zu. So fragte ich an, ob wir nach dem Frachter auch einfahren dürfen. Das ging und so konnten wir unsere Reise ohne Zeitverlust in Angriff nehmen.

Im Vorfeld hatten wir auf Waterkaarten gesehen, dass auf der Strecke diverse Baggerarbeiten im Gang seien und für die Passagen diverse halbstündige Zeitfenster vorgesehen seien. Deshalb hatten wir den Reisestart für unsere Verhältnisse früh angesetzt.

Unterwegs trafen wir die Passion von Siegfried und Helene Sommerhalder. Über Funk erkundigten wir uns über die Reiseziele. Zudem nahmen wir die Gelegenheit wahr, uns über die Verkehrssituation auf dem Julianakanaal zu informieren. Siegfried meinte, es gebe Baggerarbeiten unterwegs, die zu passieren aber problemlos möglich seien.

Nach einer gemütlichen Fahrt erreichten wir schliesslich den Jachthaven Treech’42, den wir bereits mehrmals angefahren sind.

Nach einem Ankertrunk auf der Linna machten wir in Maastricht einige Besorgungen. Schliesslich trafen wir uns in einem Strassencafé und kosteten Wein, nicht aber ohne etwas Kleines zu essen. Einzig Brigitte fand auf der Karte keine leckeren kleinen Bissen. Der Crémant und der Wein entsprachen dann eher ihrem Gusto.

Wieder auf dem Schiff brieten wir eine Rösti und Brigitta veredelte diese mit einem Potpurri an Würsten, Pilzen und gedünsteten Gemüsen. André verwöhnte uns mit einem schönen Rioja. Zurück auf der Taranaki fanden wir noch einen Absacker, der unsere Erzählungen würdig umrahmte. Und wir trainierten unsere Lachmuskeln!

1 Schanzkleid = Das Schanzkleid, auch Schanzkleidung oder Verschanzung, ist eine vollständige oder in Teilen verbaute Fortsetzung der Bordwand oberhalb des Oberdecks eines Schiffes. Es bietet eine Schutzfunktion vor Wellengang und Wind.

Nach dem Törn ist vor dem Törn …

 

Ich habe viele Jahre als Informatik-Projektleiter gearbeitet. Projekte werden geplant, denn Planung sei das Ersetzen des Zufalls durch den Irrtum! Das lässt sich auch auf das Skipper-Leben übertragen. Wir planen einen Törn, sehen dann aufgrund von neuen Erkenntnissen, dass der Plan wegen Bauarbeiten oder länger dauernden Havarien nicht umsetzbar ist. Dann wird neu geplant und auch dann zeigt die Erfahrung, dass diese Pläne oft noch geändert werden müssen.

Daraus folgen verschiedene Eigenschaften, die ein Skipper und die ihm anvertraute Mannschaft mitbringen müssen:

  1. Gelassenheit (Dinge hin zu nehmen, die nicht geändert werden können)
  2. Mut (Dinge zu ändern, die geändert werden können) und
  3. Weisheit (1 und 2 voneinander unterscheiden zu können.

In diesem Sinne haben wir unseren Frankreich-Törn über die Marne nach Paris geplant.

Nach dem Törn ist vor dem Törn ...

André Keller hat dann herausgefunden, dass das nicht geht, weil der Tunnel de Chalifert in einem schlechten Zustand da steht und dringend saniert werden muss. Erfreulicherweise geschieht das seit November 2025 und dauert ein ganzes Jahr. Hier sind weitere Details einsehbar.

Der Plan vor der Abreise sieht nun folgende Etappen vor (kann mit Doppelklick vergrössert werden):

Nach dem Törn ist vor dem Törn ...

Als Tour sieht das dann so aus, vorausgesetzt, es kommen keine Überraschungen dazwischen. Aber wir sind ja gelassen, mutig und wissen, wann wir gelassen oder mutig sein sollen.

Nach dem Törn ist vor dem Törn ...

Maastricht – Wessem

Maastricht - Wessem

 

Ein sonniger Tag erwartet uns zur letzten Etappe des schleusenverein Jubiläums Törn 2025.

Auch die Letzte Nach war sehr kühl. Am Morgen geht die Sonne auf und emsiges Treiben ist auf dem Steg anzutreffen. Die Leinen und Stromkabel werden gegen 9:00 Uhr eingezogen und die Gruppe verlässt den Hafen Treech42 in Maasticht. Zuerst geht es noch ein Stück auf der Maas zu Tal, danach fahren wir auf dem Juliana Kanal. Bei der Kehrschleuse Limmel wird gearbeitet, so dass im Schritttempo die Baustelle passiert wird. Voraus fährt ein Frachtschiff welches nach der Baustelle schnell Fahrt aufnimmt. Unsere Gruppe zieht sich schon bald in die Länge, da der Roi de Babar nicht mit den Anderen schritthalten kann. Gemächlich geht es bis zur Schleuse Born, wo alle auf die Schleusung warten müssen. Es sind sehr viele Frachtschiffe unterwegs, wodurch auch Schleusungen verzögert werden. Eine Fahrstunde nach der Schleuse Born erreichen wir die Schleuse Maastricht und können nach kurzem Warten einfahren. In der 13.85 Meter hohen Schleuse gibt es nur Schwimmpoller auf der Backboard Seite, weshalb ein Schiff im Päckchen schleust. Nach der Schleuse steuern einige das Bunkerschiff an um den Treibstoff aufzufüllen. Die Fahrt zu unserem Ziel führt noch ein paar Kilometer auf der Mass zu Berg. Alle Schiffe sind nach dem Törn zurück. 

Damit ist der Törn 2025 des schleusenverein.ch beendet.
Vielen Dank an alle die zum guten gelingen der Reise beigetragen haben.

Île Flottante Taranaki

Katharina

Jules

Passion

Helena II

Le Roi Babar

Rina Blue

Danke an Monika Probst und Kurt Studer für die tollen Fotos unserer Schiffe!

Liège – Maastricht

Liège - Maastricht

 

Autor unbekannt

Die heutige Etappe starten wir nicht so früh, es sind heute nur 26 Kilometer und eine Schleuse.

Liège - MaastrichtNach dem Frühstück klären wir die Situation mit der Roi de Babar ab. Der Motor scheint wieder zu arbeiten, jedenfalls lief er heut schon fünf Minuten störungsfrei. Also starten alle zusammen die Fahrt der heutigen Etappe. Die Roi de Babar muss jedoch den Brennstofftank beim Bunkerboot in Liege auffüllen, Deshalb setzen sich die Babar und die Rina Blue von der Gruppe ab.

Liège - MaastrichtDie anderen Schiffe fahren zusammen weiter auf dem Albertkanal in Richtung Maastricht. Die Babar legt beim Bunkerschiff an und bekommt den nötigen Treibstoff. Danach wird auch der Dieseltank der Rina Blue noch gefüllt. Das Wetter ist auch heute, wie in den letzten Tagen sehr kühl, bedeckter Himmel aber zum Glück trocken. Nach ca. einer Stunde erreichen die Nachzügler die Schleuse Lanaye, wo gerade die Erste gruppe, der schleusenverein.ch Schiffe 13.50 Meter weiter unten ausfahren. Beide Schiffe können für die Schleusung die grosse Schleuse, zusammen mit vier Frachtschiffen, netzen.

Die Spitzengruppe hat gerade angelegt im Hafen des WSV Treech42, als die Nachzügler eintreffen. Das Apéro heute wird von Paul Hasel spendiert, vielen Dank dafür.Liège - Maastricht

Liège - MaastrichtEtwas in eigener Sache: Versprochen ist versprochen und so konnte Paul Hasler zum Abschluss noch einen Schlummertrunk auf der Taranaki geniessen. Gespiesen wurde der aus Erinnerungen vom letzten Jahr, als wir in Schottland einen wunderschönen Törn geniessen konnten.

Huy – Liège (Lüttich)

Huy - Liège (Lüttich)

Autor unbekannt

Die heutige Etappe führt uns von Huy nach Liège, eine Fahrt mit Überraschungen und am Abend das Kapitänsdinner. 

Wir starten pünktlich um 9:00 Uhr und verlassen den Hafen von Huy. Gestern konnten wir unser Apéro Riche am Grillplatz des Vereins durchführen und hat allen Teilnehmern gut gefallen. Jedes Schiff hat Aperospeisen vorbereitet, so dass eine bunte Auswahl an Speisen zur Verfügung standen.

Huy - Liège (Lüttich)Die Fahrt auf der Meuse verlief anfänglich bis zur ersten Schleuse sehr gut. Hier staut es aber bereits, da viel Frachtverkehr auf dem Wasser war.

Huy - Liège (Lüttich)Nach der Schleuse geht es weiter auf der Meuse zu Tal. Eine sehr schöne Strecke durch die felsige Schlucht des Tales. Auch bei der zweiten Schleuse wurden wir ausgebremst durch den Berufsverkehr. In zwei Gruppen mit 4 Schiffe konnten wir hinter den Frachtschiffen schleusen. Nach 1,5 Stunden waren alle durch. Nun sind es noch etwa acht Kilometer bis Liege.

Am Ufer festgemacht stand die Roi de Babar mit einer roten Flagge. Auf Nachfrage hören wir, dass dem Schiff der Sprit ausgegangen ist. An der Strassentankstelle gegenüber am Fluss wurden drei Kanister mit Diesel geholt. Trotzdem wollte die Babar nicht mehr arbeiten.

Huy - Liège (Lüttich)Im Päckchen mit der Rina Blue erreichen alle, nach 9 Stunden für die 34 Kilometer, den Hafen in Liege. Am Abend wurde das Kapitänsdinner, welches Andreas organisiert hat, abgehalten. Mit feinen Speisen wurden wir im nahen Restaurant am Fluss verwöhnt.

Eine Schnitzelbank von Paul Hasler durfte nicht fehlen.

Huy - Liège (Lüttich)

Huy - Liège (Lüttich)

Huy - Liège (Lüttich)

Zu später Stunden waren alle wieder auf den Schiffen. En Anstrengender Tag mit zufriedenen Teilnehmern geht zu Ende.

Huy - Liège (Lüttich)

Huy - Liège (Lüttich)

Namur – Huy

Namur - Huy

 

 

Autor unbekannt

Namur - HuyDie Heutige Etappe umfasst zwei Schleusen und eine Fahrt von 34 Kilometern. In Namur wurden die Wassertanks der Schiffe wieder aufgefüllt und die Batterien am Netz geladen.

Namur - HuyNach dem Frühstück starten wir auch heute um 9:00 Uhr. Gleichzeitig mit unseren Schiffen legen auch weitere Sportboote ab, fahren aber auf der Meuse zu Berg. Wir drehen zu Tal und erreichen bereits nach ca. 3 Kilometer die Schleuse Grand Malade. Nach einer kurzen Wartezeit können wir in die Schleuse einfahren. Die Schleusenwärterin weist uns an, im vorderen Teil der Schleuse festzumachen. Dadurch muss für uns nur eine Hälfte der Schleuse entleert werden, Wasser sparen! Auf der Meuse fahren wir im Konvoi weiter zu Tal.

Namur - Huy Namur - HuyEs sind heute, es ist Montag, wieder einige Beruf Schiffe unterwegs. Dadurch gibt es auch an der folgernden Schleuse für uns eine Wartezeit. Wir können zusammen mit einem Schubschiff die Schleuse nutze. Unten angelangt stehen schon wieder zwei Frachtschiffe bereit, um nach oben zu fahren.

Namur - HuyDieser Teil der Meuse ist sehr schön zu fahren. Gesäumt von grünen Wäldern und steilen Felswänden entlang der mäandernden Meuse ergibt eine schöne Stimmung.  Kurz vor 14:00 Uhr erreichen wir den Hafen von Huy und können dort unsere geplante Übernachtung machen.

Namur - Huy

 

Am

 

Abend gibt es einen «Apéro riche». Jede Crew bereitet etwas zu diesem Apéro zu. Wir lassen uns überraschen, wie das am Schluss herauskommt.

 

 

 

Namur - Huy

 

Sambreville – Namur

Sambreville - Namur

 

Autor unbekannt

Sambreville - NamurIn der Nacht hat es stark geregnet, so dass die Schiffe, wenigsten oben, vom Schmutz der Schleusen befreit wurden 

Die Strecke heute ist kurz, nur ca. 26 Kilometer.

Sambreville - NamurWir starten trotzdem um 9:00, damit wir unser Tagesziel, Namur zeitig erreichen. So haben wir noch Zeit, die Stadt und die „Citadelle“ zu erkunden. Bei der ersten Schleuse müssen wir etwas warten, da Gegenverkehr angesagt ist.

Sambreville - NamurHeute ist Sonntag, also sind mehrheitlich Sportboote unterwegs.

Nach vier Stunden haben wir die Strecke und alle drei Schleusen hinter uns gebracht. Kurz nach 13:00 Uhr sind alle Schiffe am Quai in Namur vertäut und die Crews spazieren ihren Zielen entgegen. Mit der Luftseilbahn kann man zur Citadelle hochfahren und hat von dort aus einen guten Überblick über die Stadt und die Flüsse. In der Stadt ist das Wallonien Fest im Gange, mit zahlreichen Plätzen wo Musick gespielt wird. Die Restaurants haben die Aussenflächen zu grossen Gartenrestaurants umgenutzt, um die vielen Gäste mit Speis und Trank zu verwöhnen. Am Abend treffen wir uns zum obligaten Apero bei den Schiffen.

Seneffe – Sambreville

Seneffe - Sambreville

 

 

Seneffe - SambrevilleVorbereitung der Taranaki: Prüfung der Strecke mit Waterkaarten, was zu einem kleinen Schrecken führte.

Ein Telefonanruf bei der Schleuse ergab, dass keine Einschränkungen bekannt seien. Peter Suter bestätigte später, auf seiner Navigationsapp seien ebenfalls keine Einschränkungen erkennbar gewesen.

Autor des Tourenberichts unbekannt

Seneffe - SambrevilleWir haben das Ziel des schleusenverein.ch Törn erreicht und treten heute die Rückreise an. Im Hafen von Seneffe sind wir gut versorgt und können die Ruhe geniessen.

Die Strecke nach Auvelais ist ca. 47 Kilometer lang und hat 7 Schleusen. Die Roi Babar startet bereits eine Stunde vor der offiziellen Abfahrt der Schiffe.

Seneffe - SambrevilleDie Geschwindigkeit von Babar liegt unterhalb von 10 km/h. Somit kann Zeit gutgemacht werden, damit wir unser Tagesziel nicht zu spät erreichen. Nach etwa 10 Kilometer liegt Babar bereits vor der ersten Schleuse heute und alle acht Schiffe des schleusenverein.ch können einfahren.

Seneffe - SambrevilleDie Schleusung geht von nun an immer zu Tal, was es für die Crews der Schiffe einfacher macht, die Schleuse zu passieren. Nach weiteren zwei Schleusen auf dem „Canal du Center“ erreichen wir Charleroi und damit die Sambre. Auch hier stehen die Schleusensignale bereits auf grün und wir passieren heute alle Schleusen im Schnellzugtempo. Bereits um 13:30 sind wir am „Halt Nautique“ in Auvalais und können im nahen Lidl unsere Vorräte ergänzen. Direkt beim Anleger ist die Eisenbahnbrücke, über die beim letzten Halt alle drei Minuten ein Zug gefahren ist.

Seneffe - SambrevilleHeute fährt kein einziger Zug, so dass wir eine ruhige Nacht haben.